Literaturhaus, Seminarraum, 2. OG
GesprächEintritt frei
Bereits während ihres Studiums im Heidelberg begann Hannah Arendt (1906-1975), sich für die Literatur der deutschen Romantik zu interessieren. Kurz nach dem Abschluss ihrer Dissertation (1928) studierte sie in der Berliner Staatsbibliothek das Brief- und Tagebuchmaterial des Varnhagen-Archivs mit dem Ziel, eine „experimentelle“ Biografie über Rahel Varnhagen (1771 – 1833) zu schreiben. Das Manuskript war fast fertig als Arendt im Frühjahr 1933 von der Gestapo verhaftet wurde. Es gelang ihr die Flucht vorerst nach Paris später nach Amerika. Was geschah mit ihrem Rahel-Manuskript?
In unserem Bibliotheksgespräch zu ihrem 100. Geburtstag wollen wir diese Frage klären.
Foto: Rahel Varnhagen von Ense (1771–1833), Lithografie von Gottfried Küstner nach Moritz Michael Daffinger, nach 1817. Quelle: Wikimedia Commons.
Veranstalter Luise-Büchner-Bibliothek