Literaturhaus, Vortragssaal
Buchvorstellung, Gespräch, LesungEintritt 11,50 € / ermäßigt 9,50 €
Hoffnung als ethische Haltung
Mit Ilma Rakusa und Helmut Böttiger versammelt die Veranstaltung zwei Träger:innen des Johann-Heinrich-Merck-Preises, der zu den renommiertesten Auszeichnungen für literarische Kritik und Essayistik im deutschsprachigen Raum zählt.
Die gegenwärtigen Verwerfungen treiben die Schweizer Autorin Ilma Rakusa zu ungewöhnlichen Erkundungen. In ihren Texten berichtet sie voller Empathie vom Alltag notleidender Menschen und appelliert an Humanität und Verstand. Helmut Böttiger zählt zu den profiliertesten Literaturkritikern und -historikern. In seinen Büchern über die Nachkriegsliteratur zeigt er, wie Literatur auf politische Umbrüche, Gewalt und gesellschaftliche Krisen reagiert.
Ilma Rakusa, Schriftstellerin, Übersetzerin aus vier Sprachen und Publizistin vor allem für die NZZ und die ZEIT. (c) Katalin Deer
Helmut Böttiger ist Schriftsteller, Literaturkritiker und Essayist. Sein Buch Die Gruppe 47 wurde 2013 mit dem Leipziger Buchpreis ausgezeichnet. (c) Cordula Giese
Alexandru Bulucz ist freischaffender Autor, Übersetzer, Kritiker und Herausgeber. Er wurde u.a. mit dem Bingel-Preis, dem Hölty-Preis (beide 2024) und 2026 mit dem Eichendorff-Literaturpreis ausgezeichnet. Sein Gedichtband Stundenholz ist bei Schöffling & Co. erschienen. Bulucz lebt und arbeitet in Berlin.
(c) Renate von Mangoldt